AgentMail gibt jedem Agenten ein eigenes Postfach, das per API-Aufruf in Sekunden entsteht. Ohne eigene Domain läuft es auf einer Adresse unter agentmail.to, mit eigener Domain auch auf beliebigen Subdomains. Für Google Workspace gibt es eine Anleitung, Adressen der Hauptdomain, die Google nicht kennt, an AgentMail weiterzuleiten. Neue Mails melden Webhooks, WebSockets oder «Polling Webhooks», die beiden letzten ohne öffentlich erreichbaren Endpunkt. Entwürfe erlauben die Freigabe durch einen Menschen, Allow- und Blocklisten begrenzen, mit wem ein Agent Mails austauscht, und «Pods» trennen Postfächer verschiedener Kund:innen. Jedes Inbox hat zudem einen eigenen Kalender, der sich aus Einladungen per Mail selbst füllt. Das Start-up aus dem Y-Combinator-Jahrgang Sommer 2025 hat im März 2026 eine Seed-Runde über 6 Mio. Dollar unter Führung von General Catalyst abgeschlossen.
Staerken
- Postfach per API-Aufruf, ohne DNS-Einrichtung sofort startklar
- Echtzeit über WebSockets, auch ohne öffentliche URL
- Entwürfe zur Freigabe, Allow- und Blocklisten, API-Schlüssel pro Inbox
- Kalender pro Inbox, gespeist aus Einladungsmails
- Gehosteter MCP-Server sowie Anbindungen an Claude Agent SDK, OpenAI Agents SDK, Vercel AI SDK und OpenClaw
Fakten
- Anbieter: AgentMail (San Francisco), Gründer Haakam Aujla (CEO), Michael Kim, Adi Singh
- Status: allgemein verfügbar
- Gratisplan: 3 Inboxes, 3000 Mails/Monat, keine eigene Domain
- Developer: 20 Dollar/Monat, 10 Inboxes, 10 000 Mails, 10 eigene Domains
- Startup: 200 Dollar/Monat, 150 Inboxes, SOC 2
- EU-Rechenzentrum: nur im Enterprise-Plan
- Ereignisse: Webhook, WebSocket, Polling Webhook