Resend ist ein Dienst für den Mailversand per API, der bei Entwickler:innen verbreitet ist. Mit Inboxes kommen jetzt Postfächer dazu: Jedes Inbox ist eine einzelne Adresse auf einer verifizierten eigenen Domain, mit Threads, Ordnern, Labels und Entwürfen. Agenten greifen über API, CLI oder MCP-Server darauf zu, eine neue Mail meldet ein Webhook (inbox.email.received), und Antworten gehen von derselben Adresse im selben Thread raus. Wer die MX-Einträge der Hauptdomain bei Google oder Microsoft lässt, legt die Inboxes auf eine Subdomain oder nutzt den Weiterleitungsmodus: Das bestehende Postfach leitet an eine von Resend vergebene Empfangsadresse weiter. Der offizielle Skill «Agent Email Inbox» bringt fünf Sicherheitsstufen mit, von der strikten Absenderliste bis zur Freigabe durch einen Menschen. Inboxes ist laut Dokumentation noch eine private Beta.
Staerken
- Versand und Empfang aus einer Hand, auf der eigenen Domain
- Weiterleitungsmodus: Adressen auf der Hauptdomain, ohne die MX-Einträge anzufassen
- Threads, Labels und Entwürfe, Zugriff per API, CLI und MCP
- Skill mit fünf Sicherheitsstufen gegen Prompt Injection über Mail
- Drei Inboxes in jedem Plan, auch im Gratisplan
Fakten
- Anbieter: Resend (San Francisco)
- Status: private Beta (Stand Oktober 2026)
- Preis: 3 Inboxes in jedem Plan; auf bezahlten Plänen (ab 20 Dollar/Monat) jedes weitere Inbox 1 Dollar/Monat; Inbox-Mails zählen zum Versandkontingent
- Gratisplan: 3000 Mails/Monat, höchstens 100 pro Tag
- Eigene Domain: Pflicht, mit MX-Eintrag (oder Subdomain) oder Weiterleitung
- Ereignisse: Webhook
- Zugang für Agenten: API, CLI, MCP-Server, Skill
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